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Wenn Wasserstoff, dann grüner Wasserstoff!

Die Gespräche auf der Wind Energy in Hamburg haben gezeigt: grüner Wasserstoff liefert in immer mehr Branchen und Segmenten spannenden Diskussionsstoff. So auch in der Windbranche. In Deutschland gibt es leider noch viele regulatorische Hürden die eine wirtschaftliche Produktion von grünem Wasserstoff erschwert. Richtet man jedoch den Blick über die Landesgrenzen hinaus, so gibt es viele interessante Konstellationen in denen die Produktion auch aus unternehmerischer Perspektive lukrativ erscheint und somit grüner Wasserstoff aus dem Forschungsstadium heraus tritt.

Dabei ist eines Wichtig: „Grüner Wasserstoff“. Also Wasserstoff der komplett CO2-frei hergestellt wird und somit das Klima nachhaltig schont. Dieser wird durch Elektrolyse von Wasser gewonnen. Verwendet man hierbei Strom aus regenerativen Energiequellen, so wird in der gesamten Produktionskette keinerlei CO2 freigesetzt. Somit entsteht grüner Wasserstoff. Dieser ist zu unterscheiden von rein gewaschenem Wasserstoff… Also ein Verfahren, bei dem im Produktionsablauf CO2 entsteht, dieses dann aber mittels Zertifikaten oder anderen Methoden rechnerisch „ausgeglichen“ wird.

Fakt ist: Die Welt kann es sich nicht leisten weiterhin gewaschenen oder gar schmutzigen Wasserstoff zu produzieren und damit unser Klima zu schädigen. CO2 freier grüner Wasserstoff trägt einen signifikanten Teil zur Eindämmung der Erderwärmung bei.

Hierzu ist auch ein lesenswerter Artikel im Edison, ein eMagazin des Handelsblatts, erschienen. Meine Meinung: Unbedingt lesen!

2018-10-17 Handelsblatt Edison – Grüne Wasserstoffproduktion in Norwegen | Edison

Hier wird noch die Frage gestellt, ob die Wasserstoffproduktion endlich grün wird. Die Hy2gen AG hat zusammen mit Ihrer norwegischen Tochter Norsk H2 bereits die Antwort: Ja!